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Jeżeli ktoś by znalazł wolną chwilę, to byłoby mi bardzo miło, gdyby przeczytał ten tekst i powiedział, gdzie są błędy :)
Ten potwór to tekst mojej wypowiedzi ustnej na certyfikat z niemieckiego. Mam się zmieścić w czterech minutach. Cały weekend pisałem ten tekst i w końcu go dzisiaj przeczytałem ze stoperem. Wyszło mi 6 minut 13 sekund ==' Więc siedziałem i ciąłem. Teraz są mniej więcej cztery minuty. Ale musiałem usunąć najciekawsze fragmenty, bo w końcu trzeba się skupić na podręcznikowym meritum :(
<jest zły>


Sowohl Deutschland, als auch die deutsche Sprache werden in den Sprachen der Welt sehr unterschiedlich genannt. Das ist wahrscheinlich davon verursacht, dass das von den deutschen besiedelte Gebiet immer streng geteilt und vielgestaltig war.
Das Wort „deutsch“ leitet sich vom althohdeutschen diutisk ab, was eigentlich „diejenigen, die die Volkssprache sprechen“ bedeutet. Diutisk war ursprünglich eine Bezeichnung für die Sprache der Westfranken. Bis ins 8. Jahrhundert hinein nannten die Franken ihre Sprache frengisk, d.h. fränkisch. Als aber das politische und kulturelle Zentrum der Westfranken weiter ins Gebiet des heutigen Frankreich verlagert wurde, war dieser Begriff nicht mehr eindeutig, weil dieses Gebiet auch von den romanischen Sprechern besiedelt war und wenn man „frengisk“ sagte, war es nicht sicher, ob man über die Germanen oder über die Romanen spricht. Es entstand also der Bedarf an eine neue Bezeichnung. Da die romanische Mundart, die nicht weit von der Latein abwich, hauptsächlich von der Bürgerschicht gesprochen war und die germanische Sprache war die Umgangssprache, nannte man das Germanische „diutisk“, d.h. „das Völkische“.
Dies beinflüsste andere germanischen Sprachen. Noch im Altnordischen bedeutete der Adjektiv „þýðizkr“, der sich von dem Substantiv „þjóð“, „das Volk“ ableitet, „völkisch“. Aber schon im heutigen Isländischen bedeutet das Wort „þýskur“ nur „deutsch“, obwohl es auch das Nomen „þjóð“ gibt und der hat seine ursprüngliche Bedeutung behalten.

Die slawische Bezeichnung (Polnisch „Niemiec“, Russisch „nemec“, Serbisch „nemac“) leitet sich von dem urslawischen Adjektiv *němъ ab, was „stumm” bedeutete. Diese etwas komische Bezeichnung wurde wahrscheinlich als Gegensatz zu der Bezeichnung „Slavene“ gebildet. So haben sich die Slawen genannt. Dieses Wort leitet sich von dem Begriff „slovo“, „das Wort“, ab. Die Slawen wären also die Menschen, die sprechen können und die Wörter kennen, im Gegensatz zu den Fremden, deren Sprache die Slawen nicht verstanden haben.

Es gibt auch einzelne Namen, die mit keinem der darüber genannten Wortstämmen verbunden sind. Da kann man zum Beispiel die niedersorbische Bezeichnung „bawory“ nennen, die sich von dem Wort „Bayern“ ableitet.
Merkwürdig ist auch die altnordische Bezeichnung für die Südgermanen, die natürlich nicht mehr benutzt ist. Das ganze Gebiet, das von den südgermanischen Stämmen besiedelt war, hieß im Altnordischen „Suðrvegr“, d.h. „der südliche Weg“, im Gegensatz zum „Norðvegr“, „der nördliche Weg“, was das Land der Westskandinavier bezeichnete. Von dem Nomen „Norðvegr“ leiten sich auch die heutigen „Norwegen“, „Norway“ und andere ab.

In manchen Sprachen nennt man die Deutschen so, als ob sie alle Sachsen wären. Im Finnischen heißt Deutschland „Saksa“, im Estonischen – „Saksamaa“ und im Livischen, einer eng mit dem Estonischen verwandten Sprache – „Saksāmō“.

Sehr viele Nationen nennen die Deutschen „Germanen”. „Germania“ ist eine alte lateinische Bezeichnung und steht für die Zeit, als der Rhein die Grenze zwischen „Germania“ und „Gallia“ bildete. Während sich für die Westgarmenen die Bezeichunung „teutsch“ bildete und sie begannen Germania als „das teutsche Land“ beschreiben, für viele andere Länder blieb dieses Gebiet immer noch Germania, zum Beispiel für die Engländer.
Die Herkunft des Wortes „Germania“ ist nicht ganz klar. Es gibt ein paar Theorien. Eine von ihnen lautet, dass das Wort vom Altirischen „gair“, „Nachbar“, stammt. Eine andere, dass man den Urpsrung dieses Wortes im Altirischen „gairm“, „Kampfruf“, entdecken sollte.

Im Lettischen und Litauischen nennt man Deutschland Vācija und Vokietija. Die Herkunft dieser Bezeichnungen ist auch nicht so gut gekannt, aber es ist möglich, dass sie vom germanischen Wort *fulkan, d.h. „Volk“, stammen.

Eine andere stark verbreitete Bezeichnung ist „Allemagne“ und ähnlich klingende. Sie stammen alle vom Namen des südgermanischen Allamannenstammes. Das Wort „Allamanne“ kommt vom Urgermanischen *alamanniz. Die Bedeutung dieses Begriffs kommt auf die Interpretation des Präfixes „Al-„ an. Wenn al- ist von der Wurzel all-, d.h. „alle, alles“ abgeleitet, dann würde das Wort „alle Männer/Menschen“ bedeuten. Das könnte man so verstehen, dass dieser Stamm eine Vereinigung verschiedener Gruppen war.
Es gibt aber auch andere Erklärung – wenn „al-„ von dem lateinischen Wort „alius“ (=„jemand anderer, etwas anderes“) stammt, dann würde *alamanniz „fremder Mensch“ bedeuten.
Heutzutage werden als „Allemannisch“ die süddeutschen Mundarten bezeichnet.

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Sowohl Deutschland als auch die deutsche Sprache werden in den Sprachen der Welt sehr unterschiedlich benannt. Das liegt wahrscheinlich daran, dass das von den Deutschen besiedelte Gebiet immer streng abgegrenzt und vielgestaltig (???)war.
Das Wort „deutsch“ leitet sich vom althochdeutschen diutisk ab, was eigentlich „diejenigen, die die Volkssprache sprechen“ bedeutet. Diutisk war ursprünglich eine Bezeichnung für die Sprache der Westfranken. Bis in das 8. Jahrhundert hinein nannten die Franken ihre Sprache frengisk, d.h. fränkisch. Als aber das politische und kulturelle Zentrum der Westfranken weiter ins Gebiet des heutigen Frankreich verlagert wurde, war dieser Begriff nicht mehr eindeutig, weil dieses Gebiet auch von romanisch Sprechenden besiedelt war. Wenn man „frengisk“ sagte, war es nicht eindeutig, ob man über die Germanen oder über die Romanen sprach. Man brauchte also eine neue Bezeichnung. Da die romanische Mundart nicht stark vom Latein abwich, hauptsächlich von der Bürgerschicht gesprochen wurde und die germanische Sprache die Umgangssprache war, nannte man das Germanische „diutisk“, d.h. „das Völkische“.
Dies beinflusste andere germanischen Sprachen. Noch im Altnordischen bedeutete der Adjektiv „&thorn;ý&eth;izkr“, der sich vom Substantiv „&thorn;jó&eth;“, „das Volk“ ableitet, „völkisch“. Aber schon im heutigen Isländischen bedeutet das Wort „&thorn;ýskur“ nur „deutsch“, obwohl es auch das Nomen „&thorn;jó&eth;“ gibt, das seine ursprüngliche Bedeutung behalten hat.

Die slawische Bezeichnung (Polnisch „Niemiec“, Russisch „nemec“, Serbisch „nemac“) leitet sich von dem urslawischen Adjektiv *němъ ab, was „stumm” bedeutete. Diese etwas seltsame Bezeichnung wurde wahrscheinlich als Gegensatz zur Bezeichnung „Slavene“ gebildet. So haben sich die Slawen genannt. Dieses Wort leitet sich von dem Begriff „slovo“, „das Wort“, ab. Die Slawen wären also die Menschen, die sprechen können und die Wörter kennen, im Gegensatz zu den Fremden, deren Sprache die Slawen nicht verstanden haben.

Es gibt auch einzelne Namen, die mit keinem der oben genannten Wortstämme verbunden sind. Dies betrifft zum Beispiel die niedersorbische Bezeichnung „bawory“, die sich vom Begriff „Bayern“ ableitet.
Merkwürdig ist auch die altnordische Bezeichnung für die Südgermanen, die natürlich nicht mehr benutzt wird. Das gesamte Gebiet, das von den südgermanischen Stämmen besiedelt war, hieß im Altnordischen „Su&eth;rvegr“, d.h. „der südliche Weg“. Dies im Gegensatz zum „Nor&eth;vegr“, „der nördliche Weg“, was das Land der Westskandinavier bezeichnete. Vom Nomen „Nor&eth;vegr“ leiten sich auch die heutigen Bezeichnungen „Norwegen“, „Norway“ und andere ab.

In manchen Sprachen nennt man die Deutschen nach den Sachsen. Im Finnischen heißt Deutschland „Saksa“, im Estonischen „Saksamaa“ und im Livischen, einer eng mit dem Estonischen verwandten Sprache „Saksāmō“.

Sehr viele Nationen nennen die Deutschen „Germanen”. „Germania“ ist eine alte lateinische Bezeichnung und wurde in der Zeit verwendet, als der Rhein die Grenze zwischen „Germania“ und „Gallia“ bildete. Während sich für die Westgarmenen die Bezeichunung „teutsch“ bildete und sie begannen, Germania als „das teutsche Land“ zu beschreiben, blieb dieses Gebiet für viele andere Länder immer noch Germania. So zum Beispiel für die Engländer.
Die Herkunft des Wortes „Germania“ ist nicht ganz klar. Es gibt einige Theorien. Eine von ihnen besagt, dass das Wort vom Altirischen „gair“, „Nachbar“, stammt. Eine andere, dass man den Ursprung dieses Wortes im Altirischen „gairm“, „Kampfruf“, suchen sollte.

Im Lettischen und Litauischen nennt man Deutschland Vācija und Vokietija. Die Herkunft dieser Bezeichnungen ist auch nicht bekannt, aber es ist möglich, dass die Bezeichnungen vom germanischen Wort *fulkan, d.h. „Volk“ stammen.

Eine andere stark verbreitete Bezeichnung ist „Allemagne“ sowie ähnlich klingende Bezeichnungen. Sie stammen alle vom Namen des südgermanischen Allamannenstammes. Das Wort „Allamanne“ kommt vom Urgermanischen *alamanniz. Die Bedeutung dieses Begriffs kommt auf die Interpretation des Präfixes „Al-„ an. Wenn man al- von der Wurzel all-, d.h. „alle, alles“ abgeleitet, dann würde das Wort „alle Männer/Menschen“ bedeuten. Das könnte man so verstehen, dass dieser Stamm eine Vereinigung verschiedener Gruppen war.
Es gibt aber auch andere Erklärung: wenn „al-„ vom lateinischen Wort „alius“ (=„jemand anderer, etwas anderes“) stammt, dann würde *alamanniz „fremder Mensch“ bedeuten.
Heutzutage werden als „Allemannisch“ die süddeutschen Mundarten bezeichnet.
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